Fotoquelle: Innenministerium RLLP
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RHEINLAND-PFALZ (k)- Bereits im Dezember hat Innenminister Michael Ebling auf der Schießanlage in Wackernheim die neuen Fähigkeiten der rheinland-pfälzischen Polizei zur Drohnenabwehr sowie die Einführung einer neuen Mitteldistanzwaffe vorgestellt. Mit diesen Maßnahmen reagiert das Land auf veränderte Sicherheitslagen, den technologischen Fortschritt und zunehmend komplexe Einsatzszenarien im öffentlichen Raum.

„Der technische Fortschritt eröffnet viele Chancen, bringt aber auch neue Risiken mit sich. Missbräuchlich eingesetzte Drohnen können zur realen Gefahr werden, etwa für Kritische Infrastrukturen oder bei Großveranstaltungen. Gleichzeitig stellen schwere Gewalttaten im öffentlichen Raum hohe Anforderungen an unsere Einsatzkräfte. Darauf bereiten wir unsere Polizei gezielt vor und machen sie noch handlungsfähiger“, erklärte Innenminister Ebling.

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Rheinland-Pfalz investiert gezielt in moderne Systeme zur Detektion, Verifikation und Abwehr von Drohnen. Diese ermöglichen es der Polizei, potenzielle Bedrohungen aus der Luft frühzeitig zu erkennen, zuverlässig einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren. Parallel dazu werden spezialisierte Einsatzkräfte geschult, um die Technik rechtssicher, verhältnismäßig und taktisch klug einzusetzen.

„Es geht nicht um Aktionismus, sondern um eine verantwortungsvolle Weiterentwicklung unserer Einsatzmittel. Wir statten unsere Polizei so aus, dass sie auch neuen Bedrohungen wirksam und professionell begegnen kann“, betonte der Innenminister.

Da Drohnenabwehr nicht an Landesgrenzen endet, wurde auf Bundesebene ein Drohnenabwehrzentrum geschaffen, das Expertise bündelt, Einsatzkonzepte koordiniert und technische Standards zusammenführt. Rheinland-Pfalz bringt seine Erfahrungen aktiv in diese Zusammenarbeit ein und profitiert zugleich von der gemeinsamen Weiterentwicklung.

Ergänzend stellte Innenminister Ebling die neue Mitteldistanzwaffe der Polizei vor, die landesweit eingeführt wird. Sie erweitert die Einsatzmöglichkeiten insbesondere bei schweren Gewalttaten und ermöglicht ein präziseres Vorgehen aus größerer Distanz.

„Unsere Einsatzkräfte brauchen die richtigen Mittel, um sich selbst zu schützen und andere wirksam schützen zu können. Absolute Sicherheit wird es nie geben, aber wir können Risiken minimieren, Gefahren früher erkennen und unsere Polizei noch leistungsfähiger machen“, so Ebling abschließend.

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