Vorstellung der politischen Positionen vor der Wahl
Die Alzeyer Zeitung hat alle Kandidaten im Wahlkreis 34 (Alzey) zur bevorstehenden Landtagswahl angeschrieben und ihnen einen umfangreichen Fragenkatalog übermittelt. Ziel ist es, den Wählerinnen und Wählern einen direkten Einblick in die politischen Schwerpunkte, Positionen und Vorhaben der Bewerber zu ermöglichen.
Folgende Direktkandidaten treten zur Wahl an:
- SPD: Heiner Illing, Gau-Odernheim
- CDU: Patrick Moll, Saulheim
- Grüne: Friederike Roll, Gau-Heppenheim
- AfD: Sabine Capers, Dittelsheim-Heßloch
- FDP: Daniela Schmitt, Alzey
- Freie Wähler: Günther Köhler, Saulheim
- Die Linke: Filiz Kluba, Alzey
- Volt: Sabrina Hinz, Wörrstadt
- BSW: Adar Belice, Alzey.
Elf Fragen zu zentralen Themen der Region
Gefragt wurden die Kandidaten unter anderem nach ihren drei wichtigsten politischen Schwerpunkten für den Wahlkreis, den aus ihrer Sicht drängendsten Problemen vor Ort sowie nach Projekten, die in den vergangenen Jahren vernachlässigt wurden und nun dringend angegangen werden müssen.
Weitere Fragen betreffen die Bewertung der bisherigen Landespolitik und der Arbeit der bisherigen Abgeordneten, mögliche Kurskorrekturen sowie konkrete Vorhaben für Wirtschaft, Arbeitsplätze und die finanzielle Ausstattung der Kommunen.
Auch Bildung, Schulpolitik im ländlichen Raum und die wichtigsten verkehrspolitischen Projekte im Wahlkreis sind Teil des Fragenkatalogs. Abschließend sollen die Kandidaten darlegen, wodurch sie sich politisch und inhaltlich am deutlichsten von ihren Mitbewerbern unterscheiden.
Veröffentlichung nach Eingang der Antworten
Die Alzeyer Zeitung wird die eingehenden Antworten in den kommenden Tagen fortlaufend veröffentlichen, sobald diese uns vorliegen.
Wer früher antwortet, erscheint früher. Damit sollen die Leser die Möglichkeit erhalten, die Positionen der einzelnen Bewerber direkt zu vergleichen und sich ein fundiertes Bild vor der Wahl zu machen.
Alle Kandidaten des Wahlkreises wurden gleichermaßen angeschrieben. Die Redaktion veröffentlicht die Beiträge unverändert in redaktionell aufbereiteter Form, um Transparenz und Vergleichbarkeit zu gewährleisten.
Wie funktioniert die Landtagswahl?
Bei der Landtagswahl entscheidest du, wie der Landtag in Rheinland-Pfalz für die nächsten fünf Jahre zusammengesetzt wird.
Du hast dafür zwei Stimmen:
Mit der Wahlkreisstimme wählst du eine Person aus deinem Wahlkreis direkt in den Landtag. Mit der Landesstimme wählst du eine Partei oder Wählervereinigung. Diese Landesstimme entscheidet darüber, wie viele Sitze eine Partei insgesamt bekommt.
In den Landtag ziehen nur Parteien ein, die mindestens fünf Prozent der Landesstimmen erreichen.
Wer darf wählen?
Du darfst wählen, wenn du die deutsche Staatsangehörigkeit hast, mindestens 18 Jahre alt bist und seit mindestens drei Monaten in Rheinland-Pfalz wohnst.
Wie mache ich Briefwahl?
Briefwahl ist ganz einfach und praktisch, wenn du am Wahltag nicht ins Wahllokal gehen kannst oder willst. Du beantragst die Briefwahl bei deiner Gemeinde – zum Beispiel mit deiner Wahlbenachrichtigung, per E-Mail oder online. Telefonisch geht das nicht.
Du bekommst dann die Unterlagen zugeschickt, füllst den Stimmzettel aus und schickst alles rechtzeitig zurück. Und ganz wichtig: Dein Wahlbrief muss spätestens am Wahltag bis 18 Uhr angekommen sein.
Wie läuft der Wahltag ab?
In Rheinland-Pfalz heißen sie offiziell Wahlkreisstimme und Landesstimme.
Mit der Wahlkreisstimme wählst du eine Person direkt aus deinem Wahlkreis. Mit der Landesstimme entscheidest du, wie stark eine Partei insgesamt im Landtag vertreten sein wird. Was man sich also merken sollte: Wahlkreisstimme = Person, Landesstimme = Partei.































