Alzey (as) – Nach dem verheerenden Großbrand in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli in der Wilhelmstraße, bei dem zahlreiche Wohnungen und Geschäftsräume massiv in Mitleidenschaft gezogen wurden, lässt sich Ercan Atsiz, Inhaber des vollständig ausgebrannten Barbershops, nicht entmutigen.
„Ich werde meine Kunden nicht im Stich lassen“, erklärt er im Gespräch mit der Alzeyer Zeitung.
Schnelle Übergangslösung gefunden
Binnen kürzester Zeit hat Atsiz eine Übergangslösung geschaffen, um seinen Betrieb fortführen zu können. Kurzerhand wurde ein Container angeschafft und mit neuen Friseurstühlen, Spiegeln, Föhnen sowie allen weiteren Gerätschaften ausgestattet, die für einen Notbetrieb benötigt werden.
„Viele dachten, dass wir uns von dem Brand nicht erholen werden. Aber aufgeben ist keine Option“, sagt der Alzeyer Geschäftsmann.
Notbetrieb mit drei Mitarbeitern
Gemeinsam mit drei Mitarbeitern möchte Arsiz in der provisorischen Lösung, die sich auf einem Parkplatz in unmittelbarer Nähe des ausgebrannten Ladens befindet, nach eigenen Angaben rund 95 Prozent seiner bisherigen Kunden weiterhin bedienen können. Nun hofft er auf die Treue und Unterstützung seiner Kundschaft.
Versicherung zahlt? Noch ist vieles unklar
Besonders bitter ist für den Inhaber, dass der Barbershop erst vor rund sechs Wochen vollständig renoviert worden war. Wie es nun weitergeht, hängt auch von der Regulierung des Schadens ab.
„Bis jetzt ist noch ungeklärt, ob und wie viel die Versicherung bezahlt. Auf jeden Fall wird alles darauf hinauslaufen, dass dieser Laden, den ich vor sechs Wochen erst komplett renoviert habe, wieder läuft wie zuvor“, erklärt Arsiz, der seinem Geschäftsbetrieb in Alzey treu bleiben möchte.
Bis dahin soll der Container den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten und den Kunden auch nach dem verheerenden Brand weiterhin einen nahezu uneingeschränkten Service ermöglichen.





























