Screenshot www.rundfunkbeitrag.de vom 08.01.2020 16.15Uhr
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Alzey/Köln (as) – Die GEZ (Gebühreneinzugszentrale) hat aktuell einen Hinweistext auf ihrer Homepage veröffentlicht, der es in sich haben dürfte.
Dort liest man aktuell:

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Hinweis

“Beim Beitrags­service kommt es der­zeit zu einem er­höhten Auf­kommen von An­rufen und schrift­lichen An­fragen. Eine kurz­fristige Ant­wort kann nicht immer garan­tiert werden. Mit dem Ver­zicht auf weitere Nach­fragen helfen Sie uns dabei, Ihr An­liegen schneller zu be­antwor­ten. Für eine unter Um­ständen ent­stehen­de Ver­zöge­rung bitten wir um Ihr Ver­ständnis. ”

Was wie eine lapidare Meldung ausschaut, dürfte einen ernsten Hintergrund haben. Der Nürnberger Bauunternehmer Peter Weber gibt auf seiner Facebook-Seite HALLO MEINUNG, gemeinsam mit Top-Medienanwalt Joachim Steinhöfel, immer wieder Tipps, wie man die GEZ quasi zur “Weißglut” bekommt – und mit gewissen Verhaltensweisen gar das gesamte System stürzen könne.

So rät Anwalt Steinhöfel u.a. automatisierte Zahlungen einzustellen und Barzahlung anzubieten, auch wenn die Satzung der GEZ eine Barzahlung ablehne, so Steinhöfel, sei dies eindeutig rechtswidrig und somit unwirksam. Auf der Seite Hallo-Meinung “Gebühren-Stopp” ist hierfür gar ein vorgefertigtes Formular hinterlegt.

Und tatsächlich kommen nun offensichtlich vermehrt Briefe mit Bargeld an, so ein Insider, die einen immensen Arbeits- und Verwaltungsaufwand nach sich ziehen, die die GEZ so niemals eingeplant habe.
Doch Steinhöfel vermutet in einem Video auch, ohne hierzu zu raten, dass, würde beispielsweise jeder Beitragszahler einfach mal ein paar Cent weniger zahlen, beim nächsten mal wieder ein paar mehr, so würde alleine dieser Verwaltungsaufwand bezüglich der Nachforderungen etc., das System komplett zum Einsturz bringen.
Wenn dann noch zusätzlich mit handschriftlichen Briefen geantwortet wird, so dass automatisierte Systeme die Briefe nicht automatisch digitalisieren können, würde das Faß zur Gänze überlaufen – mutmaßt Steinhöfel.

Die aktuelle Entwicklung scheint ihm Recht zu geben.
Auf seinem privaten Profil postet er zu der Entwicklung ganz salopp: “Da ist richtig Zug im Kamin.”

 

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