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Alzey (as) – Wie das Gesundheitsamt Alzey-Worms heute in einer Pressemeldung mitteilt, waren 82 Prozent der Neuinfektionen im August bei Menschen ohne bzw. ohne vollständigen Impfschutz feststellbar.
Insgesamt 496 Corona-Neuinfektionen meldete das Gesundheitsamt Alzey-Worms für den Landkreis und die Stadt Worms im Monat August. Zum Ende der Sommerzeit steigen die Zahlen der Covid-Fälle auch bundesweit wieder erkennbar an. Zunehmend erreichen die Infektionsschutzbehörde damit verbunden Nachfragen, wie hoch die Quote  sogenannter Impfdurchbrüche ausfällt – also Menschen, die trotz vollständigem Impfschutz an Corona erkrankt sind. „Der Blick auf die Statistik zeigt, dass ein vollständiger Impfschutz wichtiger
Bestandteil der Pandemiebekämpfung ist“, betont Landrat Heiko Sippel. So meldete das Gesundheitsamt in 82 Prozent der Fälle im August, dass zum Zeitpunkt der Infektion kein bzw. kein vollständiger Impfschutz vorgelegen hat.
Dass auch eine vollständige Immunisierung kein Freifahrtschein bedeutet, zeigen neben diversen Fachstudien auch die Zahlen der Menschen, die im Gesundheitsamtsbezirk Alzey-Worms trotz abgeschlossener Impfung im vergangenen Monat positiv auf Covid-19 getestet wurden.

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Zugleich unterstreicht die Bewertung des Infektionsgeschehens im August aber
auch, dass eine vollständige Impfung vor einem schweren Krankheitsverlauf schützt. So musste erfreulicherweise keiner der im August gemeldeten Positiven mit vollständigem Impfschutz im Landkreis und der Stadt aufgrund der Covid-Infektion hospitalisiert werden.
Ohne Impfschutz mussten hingegen gleich 20 Patientinnen und Patienten im
zurückliegenden Monat stationär behandelt werden. „Diese Erkenntnis bestätigt uns erneut darin, dass es sich im Sinne der Aufrechterhaltung der Leitungsfähigkeit unseres
Gesundheitssystems und zum Wohle der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger lohnt, weiterhin niederschwellige Angebote zur Impfung zu unterbreiten und durch Aufklärung verstärkt Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Impfung zu schaffen“, so der Kreischef.

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