Symbolfoto Alzeyer Zeitung / KI-generiert

ALZEY-LAND (k)- Den Wald entdecken, Bücher zum Klimaschutz anschaffen oder spielerisch lernen, wie Müll richtig getrennt wird:

Solche Projekte können die Kindertagesstätten in der Verbandsgemeinde Alzey-Land ab 2027 mit finanzieller Unterstützung der VG umsetzen. Der Verbandsgemeinderat hat einstimmig beschlossen, das bereits an Schulen bestehende „Grüne Budget“ auf alle 18 Kindertagesstätten auszuweiten.

Damit sollen Klima- und Umweltschutz bereits bei den jüngsten Kindern stärker in den Alltag eingebunden und die Angebote zur Umweltbildung erweitert werden.Jede Kita kann künftig einen jährlichen Grundbetrag von 300 Euro erhalten. Hinzu kommen zwei Euro pro betreutem Kind. Das Geld kann für unterschiedliche Projekte und Aktivitäten rund um Klima, Natur und Umwelt eingesetzt werden.

Denkbar sind beispielsweise Ausflüge in den Wald, Projekttage zur Mülltrennung, die Anschaffung geeigneter Bücher und Materialien oder die Unterstützung durch externe Fachleute.

Vorbild ist das Budget für Schulen

Neu ist die Idee in der Verbandsgemeinde nicht. Bereits seit 2020 steht den Schulen ein entsprechendes „Grünes Budget“ zur Verfügung. Dieses Konzept wird nun auf die Kindertagesstätten übertragen. VG-Bürgermeister Steffen Unger begrüßte die einstimmige Entscheidung des Verbandsgemeinderates. Mit dem Geld könnten künftig auch für die jüngsten Kinder Anschaffungen, Ausflüge und fachlich begleitete Projekte im Bereich Klima- und Umweltschutz unterstützt werden.

Mit der Erweiterung auf die 18 Kitas will die Verbandsgemeinde ihr Engagement für Umweltbildung weiter ausbauen und Kindern möglichst früh einen altersgerechten Zugang zu Natur-, Klima- und Umweltthemen ermöglichen.