Fotoquelle: Verbandsgemeinde Wörrstadt

ALZEY / ALZEY-LAND / WÖRRSTADT (k)- Feste wie Johannisnacht, Winzerfest oder Christkindchesmarkt gehören fest zum Leben in Alzey. Damit solche Veranstaltungen auch künftig sicher und verlässlich stattfinden können, setzen die Stadt Alzey, die Verbandsgemeinde Alzey-Land und die Verbandsgemeinde Wörrstadt auf eine gemeinsame Lösung beim Zufahrtsschutz.

Die drei Kommunen haben eine interkommunale Vereinbarung zur gemeinsamen Beschaffung mobiler Zufahrtssperren unterzeichnet. Vorgesehen ist die Anschaffung von insgesamt 15 mobilen Fahrzeugsperren, die flexibel bei Veranstaltungen eingesetzt werden können.

Wörrstadt übernimmt Koordination

Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die Verbandsgemeinde Wörrstadt. Sie koordiniert die Beschaffung, die Lagerung sowie die Organisation der Nutzung der Sperren. Zudem hat die Verbandsgemeinde stellvertretend Fördermittel beim Land Rheinland-Pfalz über das IKZ-Sonderförderungsprogramm „Gemeinsam sicher feiern in Rheinland-Pfalz“ beantragt.

„Der Schutz von Veranstaltungsflächen vor dem unbefugten Befahren durch Kraftfahrzeuge ist ein zentraler Bestandteil moderner Veranstaltungs- und Sicherheitskonzepte geworden“, erklärt Markus Conrad, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt. „Mit dieser interkommunalen Zusammenarbeit stärken wir die öffentliche Sicherheit bei Veranstaltungen und wahren zugleich die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der beteiligten Kommunen.“

Sicherheitsanforderungen steigen

Hintergrund der gemeinsamen Anschaffung sind die gestiegenen Anforderungen an Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen. Besonders der Zufahrtsschutz spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Für Kommunen, Vereine sowie ehrenamtliche Organisatorinnen und Organisatoren bedeutet dies oft mehr Aufwand und höhere Kosten bei der Planung von Festen.

„Wir wollen, dass unsere Feste in der Stadt Alzey auch in Zukunft stattfinden können – sicher, gut organisiert und ohne, dass Vereine oder ehrenamtliche Veranstalterinnen und Veranstalter durch zusätzliche Sicherheitskosten überfordert werden“, betont Bürgermeister Steffen Jung. „Die Johannisnacht und viele andere Veranstaltungen sind seit Jahren feste Bestandteile unseres städtischen Lebens. Genau solche Feste, insbesondere die von Vereinen und Institutionen organisierten, möchten wir erhalten. Mit der gemeinsamen Anschaffung mobiler Zufahrtssperren schaffen wir dafür eine wichtige Grundlage.“

Eigene Sperren statt Mietlösungen

Bislang mussten Zufahrtssperren für Veranstaltungen häufig angemietet werden. Dies verursachte regelmäßig neue Kosten und zusätzlichen organisatorischen Aufwand. Durch die gemeinsame Beschaffung verfügen die beteiligten Kommunen künftig über eigenes Material.

Das soll die Planung erleichtern, langfristig Kosten sparen und dazu beitragen, dass auch kleinere und mittlere Veranstaltungen weiterhin zuverlässig abgesichert werden können.

Dabei sollen die mobilen Sperren flexibel eingesetzt werden. Notwendige Zufahrten, etwa für Einsatzfahrzeuge oder Lieferverkehr, bleiben bei Bedarf weiterhin möglich. Bei größeren Veranstaltungen wie dem Winzerfest will die Stadt Alzey zusätzlich weiterhin weiteres Sicherheitsmaterial und ergänzende Sperren anmieten.

Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz

Unterstützt wird das Vorhaben durch das Land Rheinland-Pfalz über das IKZ-Sonderförderungsprogramm „Gemeinsam sicher feiern in Rheinland-Pfalz“. Die Förderung soll den beteiligten Kommunen helfen, die notwendige Sicherheitsinfrastruktur gemeinsam aufzubauen und die Kosten fair zu verteilen.

„Am Ende profitieren alle von dieser Lösung: die Veranstalterinnen und Veranstalter, die Vereine, die Kommunen – und vor allem die Besucherinnen und Besucher“, sagt Bürgermeister Steffen Jung. „Sie sollen unsere Feste mit einem guten Gefühl besuchen können. Sicherheit darf dabei kein Hindernis für lebendige Veranstaltungen sein, sondern soll sie weiterhin möglich machen.“