ALZEY-WORMS (k)- Bahnreisende zwischen Alzey und Mainz müssen sich weiterhin auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Aufgrund mehrerer notwendiger Reparaturen an der Strecke kommt es derzeit zu Verspätungen und Zugausfällen. Die Beeinträchtigungen könnten noch bis Ende September andauern.
Bis einschließlich Freitag, 21. August, entfallen nahezu alle Züge der Linie RE 13 zwischen Alzey und Mainz Hauptbahnhof ersatzlos. Zwischen Alzey und Kirchheimbolanden verkehren die Züge des RE 13 dagegen nach dem veröffentlichten Fahrplan.
Die Linie RB 31 fährt grundsätzlich weiterhin planmäßig.
Allerdings müssen Fahrgäste auch hier mit Verspätungen und einzelnen Zugausfällen rechnen.
Gleisschäden bremsen Züge auf 20 km/h
Ursache der erheblichen Beeinträchtigungen sind nach Informationen des Infrastrukturbetreibers DB InfraGO mehrere Langsamfahrstellen aufgrund von Gleislagefehlern. Auf bestimmten Streckenabschnitten dürfen die vlexx-Züge deshalb derzeit lediglich mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde fahren.
Die daraus entstehenden Verzögerungen wirken sich auf den gesamten Betriebsablauf aus. In der Folge wird der Zugverkehr zunehmend instabil, sodass es neben Verspätungen auch zu kurzfristigen Ausfällen kommen kann.
Nach Angaben der DB InfraGO wird die vollständige Beseitigung der Schäden voraussichtlich bis Ende September dauern.
Reduzierter Fahrplan bis Ende September geplant
Um für die Fahrgäste trotz der Einschränkungen wieder mehr Verlässlichkeit zu schaffen, arbeitet der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd als zuständiger Aufgabenträger gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen an einem angepassten Fahrplan.
Geplant ist ein reduziertes, dafür möglichst stabiles Fahrplanangebot, das voraussichtlich bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten Ende September gelten soll. Damit soll insbesondere die derzeit hohe Zahl kurzfristiger Verspätungen und Ausfälle reduziert und für Reisende wieder eine bessere Planbarkeit erreicht werden.
Der Landkreis Alzey-Worms macht gegenüber den Beteiligten deutlich, dass insbesondere der Schülerverkehr zuverlässig gewährleistet werden muss.
Die Aufrechterhaltung der Verbindungen für Schülerinnen und Schüler habe oberste Priorität. Sollte ein verlässlicher Transport mit den regulären Zugverbindungen nicht möglich sein, müssten nach Auffassung des Landkreises entsprechende Ersatzverkehre eingerichtet werden. Ziel müsse sein, dass die Schülerinnen und Schüler trotz der Einschränkungen pünktlich und zuverlässig ihre Schulen erreichen und nach Unterrichtsende wieder nach Hause gelangen können.
Wann der geplante reduzierte Fahrplan in Kraft tritt und wie dieser konkret aussehen wird, steht derzeit noch nicht fest. Der Landkreis will über neue Entwicklungen und Änderungen informieren, sobald weitere Informationen vorliegen.






























