künstlerische Puppen - hergestellt aus "Abfall"
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Alzey (as) – Die Datey Eyrich GmbH ist ein privater Weiterbildungsträger und betreibt in der Bahnhofstrasse 115 seit Januar diesen Jahres das Projekt LebensArt.

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Gefördertes Projekt vermittelt Wertegefühl

Die Teilnehmer des aktuellen Kurses “Upcycling” kommen über eine Maßnahme vom Jobcenter in die Schulungsräume in der Bahnhofstrasse.
Das einjährige Projekt zielt darauf ab, die Beschäftigungsfähigkeit Langzeitleistungsbeziehender zu erhöhen. Hierzu werden ein Verständnis für ökologische Nachhaltigkeit sowie individuelle, berufs- und personenbezogene Handlungsbedarfe ganzheitlich anhand kreativer Upcycling Projekte und spezialisierter Module gefördert.

Ursprünglich geplant war der Kurs für 6 Monate mit 15 Teilnehmern, doch auch hier machte Corona nicht halt. So wurde der Kurs nun von Januar 2020 bis auf den Dezember 2020 ausgeweitet und findet in 2 Gruppen statt.
Das Ziel soll neben Vertrauensstärkung in eigene Fähigkeiten auch die Förderung von Produktivität sein, aber auch arbeitsmarktbezogene Aspekte spielen in den verschiedenen Modulen eine Rolle, erzählt uns Kursleiterin Heike Schlomm.

Teilnehmer Thomas R. genießt künstlerische Freiheit beim Malen/Bemalen seiner Bilder und Exponate

Abfallprodukte und Nutzloses werden dabei mit Hilfe von Upcycling in neuwertige Produkte umgewandelt. “Diese Art der Wiederverwertung von bereits vorhandem Material reduziert die Verwendung von Rohstoffen und fördert auch ein Wertegefühl gegenüber dem vorhandenem”, errklärt Dozent Borislav Domian-Kuhn

Gefördert wird das Ganze durch den Europäischen Sozialfond und dem Land Rheinland Pfalz

Ausstellungsräume gesucht

Und tatsächlich entstanden in der Vergangenheit beeindrucke Exponate, von der sich die Alzeyer Zeitung vor Ort ein Bild machen konnte.
Von einem Stuhl, welcher aus einem alten Autoreifen hergestellt wurde über einen Tisch, welcher mit Fliesenreste neu verklebt wird, aber auch Kinderpuppen oder Uhren aus ausgefrästen Schallplatten, die Palette des machbaren scheint unerschöpflich.

Im Rahmen einer Vernisage würde man die Exponate nun gerne ausstellen, leider erweist sich dies in der aktuellen Coronasituation als äußerst schwierig.
Gewerbetreibende und Geschäfte in der Alzeyer Innenstadt können sich daher gerne melden, sollten sie ein- oder mehrere Exponate in Ihrem Schaufenster oder Ausstellungsflächen unterbringen können: info@alzeyer-zeitung.de (wir reichen die Anfragen direkt an die Datey Eyrich GmbH weiter)

 

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