Alzey (fa) – Im Wartbergwald in Alzey müssen Gefahrenbäume entnommen werden

Forstamt Rheinhessen hat Sicherheit von Verkehrsteilnehmern im Blick

Rekordhitze, Dürre und Schädlingsbefall der drei vergangenen Extremsommer haben den heimischen Wäldern arg zugesetzt. Mangelnde Standsicherheit sowie drohender Ast- und Kronenbruch stellen hier eine zunehmende Gefahr für die Verkehrsteilnehmenden dar. Im Wartbergwald, entlang des der Landesstraße 401 zwischen Alzey und Autobahnauffahrt Freimersheim, werden daher voraussichtlich am 1. und 2. September, jeweils von 7-16 Uhr, vertrocknete und kranke Bäume gefällt. Eine mobile Ampelanlage wird den Verkehr lenken, wodurch es zu verlängerten Wartezeiten bei der halbseitigen Straßensperrung kommen wird.

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„Die dramatischen Klimaveränderungen und deren Folgen beschäftigen uns derzeit in vielen Wäldern“, sagt Revierleiter Hans Berger. „Im Wartbergwald sind aufgrund der Sommertrockenheit 2018-2020 etliche Bäume zum Teil oder ganz abgestorben. An der Landesstraße kommen wir nun unserer Verkehrssicherungspflicht nach.“
Absterbende und abgestorbene Wurzeln bieten keine ausreichende Verankerung mehr im Boden. Das trockene und spröde Holz der Baumkronen oder einzelner Totäste könnte bereits bei leichten Stürmen herunterbrechen und Fahrzeuge gefährden.

Das Forstamt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Rücksicht und Geduld für die Zeit der Arbeiten.

 

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