ALZEY (k)- Vom Bierfassanstich über Begegnungen mit anderen Weinhoheiten bis hin zu einer Weinprobe mit dem ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker: Die ersten Wochen als Alzeyer Weinkönigin waren für Anna Sträter alles andere als ruhig.
Seit ihrer Krönung beim diesjährigen Winzerfest hat die 21-Jährige bereits zahlreiche Termine absolviert und erste Erfahrungen in ihrem neuen Amt gesammelt. Für die kommenden zwei Jahre hat sie sich einiges vorgenommen.
„Das Winzerfest habe ich komplett anders wahrgenommen. Nicht negativ, sondern wirklich anders – als Repräsentantin“, berichtet die amtierende Weinkönigin. Besonders die öffentlichen Auftritte und das plötzliche Interesse an ihrer Person seien zunächst ungewohnt gewesen.
Begegnungen bleiben besonders in Erinnerung
Zu den persönlichen Höhepunkten der ersten Tage zählt Anna I. den Freisaftausschank für Kinder aus dem Max auf dem Roßmarkt. Vor allem die Begeisterung der jungen Besucher, die Fotos mit ihr machen wollten und die Krone bestaunten, sei ihr in Erinnerung geblieben.
Kurz nach dem Winzerfest stand mit dem Ingelheimer Rotweinfest bereits der nächste größere Termin auf dem Programm. Dort konnte Anna I. erstmals als Gast einer anderen Veranstaltung auftreten und Kontakte zu weiteren Weinrepräsentantinnen und -repräsentanten knüpfen.Den Empfang innerhalb dieses Netzwerks beschreibt sie als herzlich und unkompliziert. Die Zusammenarbeit mit anderen Weinhoheiten möchte sie während ihrer Amtszeit weiter ausbauen. Rund 30 Pflichttermine stehen jährlich auf ihrem Programm. Tatsächlich rechnet die Alzeyerin jedoch mit deutlich mehr Veranstaltungen. Zu den nächsten Stationen gehören der Gau-Odernheimer Markt sowie die Markteröffnung in Nieder-Hilbersheim.
Dabei ist ihr wichtig zu vermitteln, dass eine Bewerberin nicht zwangsläufig aus einem eigenen Weingut stammen muss. Entscheidend seien vielmehr Interesse an der Region, Offenheit und die Freude daran, Alzey und seine Weinkultur zu vertreten.Die intensive Anfangszeit beschreibt Anna I. rückblickend als „positiven Stress“. Nach zahlreichen Premieren und Begegnungen freut sie sich nun auf die weiteren Aufgaben, die in den kommenden zwei Jahren auf sie warten.



























