Fotoquelle: Stadtverwaltung Alzey / Alzeyer Baugesellschaft

ALZEY (k)- Die Alzeyer Baugesellschaft hat Besuch vom Kreiswohnungsverband Rhein-Pfalz erhalten. Im Mittelpunkt des Treffens standen der fachliche Austausch sowie die Besichtigung des Neubauprojekts „Alte Stadtgärtnerei“ in der Mainzer Straße.

Zu Gast in Alzey waren der neue Geschäftsführer des Kreiswohnungsverbands Rhein-Pfalz, Christoph Kropp, sowie sein Vorgänger Volker Spindler, der in den Ruhestand verabschiedet wird. Begrüßt wurden sie von ABG-Geschäftsführer Volker Riedel.

Nach einem gemeinsamen Empfang tauschten sich die Vertreter der Wohnungsunternehmen über aktuelle Entwicklungen und geplante Projekte aus. Anschließend besichtigten die Gäste das Neubauvorhaben „Alte Stadtgärtnerei“. Dort setzt die ABG auf serielle und modulare Bauweise, um neuen Wohnraum schneller und effizienter zu schaffen.

Im Fokus des Besuchs stand die Frage, wie bezahlbarer Wohnraum trotz steigender Anforderungen an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Baukosten entstehen kann. Die serielle Bauweise gilt dabei als Möglichkeit, Planungs- und Bauprozesse besser aufeinander abzustimmen und Bauzeiten zu verkürzen.

Bei einer Führung über die Baustelle erläuterte Benjamin Wörner, Projektleiter der Goldbeck Südwest GmbH, die Umsetzung des Projekts. Dabei wurde deutlich, wie mit der modularen Bauweise moderner Wohnraum innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit entstehen kann. Das Projekt in Alzey zeige, dass auch unter schwierigen Bedingungen effizient und terminsicher gebaut werden könne.

Volker Riedel betonte, dass serielles Bauen dabei helfe, Bauprozesse effizienter zu gestalten und besser miteinander zu verzahnen.

Nach dem Austausch und einem gemeinsamen Mittagessen traten die Vertreter des Kreiswohnungsverbands die Rückreise in die Pfalz an. Christoph Kropp bezeichnete sowohl das Gespräch als auch die Baustellenbesichtigung als aufschlussreich. Man habe viele hilfreiche Erkenntnisse und wertvolle Einblicke in das Neubauprojekt gewinnen können.