Foto: Stadt Alzey

Alzey (as) – Mit gleich zwei Förderbescheiden über insgesamt knapp 1,3 Millionen Euro im Gepäck kommt Staatssekretärin Simone Schneider zu Bürgermeister Steffen Jung nach Alzey. Mit den Finanzmitteln wird die Entwicklung der Stadt im kommenden Jahr unterstützt. Der Löwenanteil des Förderbescheids im Rahmen des von Bund und Land geförderten Projekts “Soziale Stadt Alzeyer Osten” fließt mit knapp 1,1 Millionen Euro in die Gestaltung des Außengeländes rund um das JUKU. Neben der Neubepflanzung rund um den Neubau des JUKU wird auch die bestehende Grünfläche an der Römerstraße aufgewertet und mit verschiedenen Spiel- und Bewegungsgeräten zu einem multifunktionalen Raum zwischen Innenstadt und Schulzentrum entwickelt. Der zweite Förderbescheid unterstützt mit 56.000 Euro die Pläne der Stadt, ein Sicherheitskonzept für die Innenstadt zu entwickeln.

“Das hat schon etwas von Weihnachtsgeschenken”, sagt der Bürgermeister mit Blick auf die Förderbescheide. “Denn ohne diese Mittel könnten wir den Alzeyer Osten im Rahmen der Sozialen Stadt nicht in den großen Schritten entwickeln, wie wir es bisher getan haben und dank Land und Bund auch weiter tun werden.” Nach der Erweiterung des JUKU, der Neugestaltung des Spielplatzes in der Pfalzgrafenstraße und dem Abriss des Alten Schlachthofs im Frühjahr 2024 wird mit der Neugestaltung des JUKU-Außengeländes das nächste sichtbare Projekt zeitnah umgesetzt. “Nach derzeitigem Stand werden wir nach den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen, so dass die Anlage im Jahr 2025 fertiggestellt und eingeweiht werden kann.”

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Simone Schneider betont, dass die Fördergelder in Alzey in guten Händen sind. “Alzey hat im Osten der Stadt schon viel Tolles auf den Weg gebracht. Davon durfte ich mich bei einem Rundgang am Tag der Städtebauförderung selbst überzeugen. Wir freuen uns sehr, dass dieser Elan der Menschen vor Ort mit den Fördergeldern weiter unterstützt werden kann”, so die Staatssekretärin.

Ebenfalls im großen Förderbescheid enthalten sind die Mittel für die Arbeit des Zentrumsmanagements um Patrick Wolf, das ganzjährig als Ansprechpartner für die Menschen im Alzeyer Osten zur Verfügung steht und gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern an einem besseren Zusammenhalt arbeitet. Zum Beispiel mit dem Fest der Kulturen. “Für das Projekt Soziale Stadt ist es wichtig, dass die Akteure und die Bewohner sehen, dass es kontinuierlich vorangeht, dass eine Entwicklung erkennbar ist”, sagt Bürgermeister Jung. Und Schneider ergänzt: “Nur so kann das ehrenamtliche Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner erhalten bleiben, das letztlich den Erfolg der Sozialen Stadt garantiert.”

Erfolg erhofft sich die Stadt auch mit Blick auf den zweiten Förderbescheid beim Thema “Urbane Sicherheit”. Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, wie die Zugänge zu Volksfesten und zur Innenstadt so gesichert werden können, dass sie allen Anforderungen und gesetzlichen Vorgaben gerecht werden. “Die Auflagen und Vorschriften werden immer strenger. Um unsere Feste weiterhin wie gewohnt durchführen zu können, ist es notwendig, ein entsprechendes Sicherheitskonzept zu haben und dieses auch umzusetzen”, erklärt das Stadtoberhaupt. “Angesichts der vielen Feste in der Stadt ist das Geld auch hier gut angelegt und trägt dazu bei, dass die Alzeyerinnen und Alzeyer auch in den nächsten Jahren sicher feiern können”, ergänzt Schneider.

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