Die Vergabe von Bargeld an Einwanderer in Deutschland soll künftig über eine Bezahlkarte erfolgen, wie vom Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, Boris Rhein (CDU), angekündigt wurde.

Die Einführung einer Bezahlkarte für die Auszahlung staatlicher Leistungen an Asylbewerber ist ein Schritt zur Modernisierung des Systems. Bundesweit wird dieses Konzept unterstützt, wobei Bayern und Mecklenburg-Vorpommern eigene Wege bei der Umsetzung gehen wollen.

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Während sich 14 Bundesländer auf ein gemeinsames Vergabeverfahren einigen konnten, planen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern ihre eigene Herangehensweise. Die Vergabe der Bezahlkarten wird voraussichtlich im Sommer erfolgen.

In mehreren Thüringer Landkreisen wurde eine solche Bezahlkarte testweise bereits eingeführt, als Resultat reisten einige (im Landkreis Eichsfeld sogar jeder vierte) Flüchtlinge aus diesen Landkreisen ab.

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