Norbert Ritzmann (M.), Mitarbeiter beim Gebäudemanagement der Kreisverwaltung Alzey-Worms, erläutert Landrat Heiko Sippel (l.) und Bürgermeister Steffen Jung (r.) den Fortgang der Arbeiten beim Aufbau der Containersiedlung. Foto: Kreisverwaltung Alzey-Worms /Simone Stier

Container werden auf ehemaligem THW-Gelände in Alzey aufgestellt

Raum für bis zu 120 geflüchtete Menschen bieten in Alzey künftig rund 80 Wohncontainer. Die Unterkünfte, die neben den Schlaf- und Wohnräumen auch Sanitärbereiche und Flure beinhalten, werden derzeit auf dem alten THW-Gelände in der Albiger Straße errichtet. Im Anschluss an den Aufbau der Container folgen Sanierungsarbeiten im THW-Bestandsgebäude, das in den 70er Jahren errichtet wurde. Hier entstehen weitere Sanitärräume, ein Küchen- und Essbereich sowie Verwaltungsräume. Der THW Ortsverband Alzey ist vor knapp einem Jahr in ein neues Gebäude im Alzeyer Industriegebiet-Ost umgezogen.

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Gemeinsam mit Bürgermeister Steffen Jung besuchte Landrat Heiko Sippel die Baustelle. „Die Container sind in sehr gutem Zustand und bieten den im Landkreis ankommenden geflüchteten Menschen eine sichere Unterkunft“, zeigten sich Sippel und Jung zufrieden mit dem Fortgang der Arbeiten. Der Bezug der Räumlichkeiten ist für Ende September vorgesehen. Insbesondere die zeitnahe Beschaffung eines notwendigen Trafos zur Stromversorgung der Containersiedlung stellt die Verantwortlichen vor eine Herausforderung.  

Zunächst sollen die aktuell etwa 80 Flüchtlinge hierhin umziehen, die derzeit im ehemaligen Impfzentrum in Alzey untergebracht sind. „Mit der neuen, temporär angelegten Unterkunft in Alzey verfügt der Landkreis über weitere notwendige Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Unser Ziel ist es, weiteren Wohnraum zu schaffen, um den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten und eine Belegung von Sporthallen zur Unterbringung von Flüchtlingen zu vermeiden“, betont Landrat Heiko Sippel.

  

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