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Alzey (as) – Um festzustellen, ob alle Sirenen des Landkreises Alzey-Worms zur Warnung der Bevölkerung einsatzbereit sind, hatte der Landkreis Alzey-Worms am vergangenen Samstag, 28. Mai, einen Sirenenwarntag durchgeführt.

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An diesem Tag waren um 13 Uhr alle Sirenen im gesamten Gebiet des Landkreises durch die Feuerwehrleitstelle Mainz ausgelöst und auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft worden. Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Landkreises Alzey-Worms, Michael Matthes, zieht ein Fazit: „Die Probe-Alarmierung über das modulare Warnsystem hat funktioniert. Innerhalb von 90 Sekunden wurde die Alarmierung über die Warnapps Katwarn und NINA ausgelöst. In der VG Wöllstein hat die Warnung und die Entwarnung durch die Sirenen funktioniert. In anderen Verbandsgemeinden und Städten ertönte das Sirenensignal teilweise oder überhaupt nicht. Hier erfolgt aktuell eine Analyse. Wir klären jetzt, woran es gelegen hat und werden nachsteuern. Die Überprüfung der Funktionsfähigkeit jeder einzelnen Sirene einerseits, als auch die Information und Sensibilisierung der Bevölkerung waren Sinn und Zweck der Übung“, berichtet Matthes. Im Nachgang soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2022 ein weiterer Sirenenwarntag folgen, um die gegebenenfalls erforderlichen Anpassungen nach der Umsetzung zu überprüfen.     

Bei der Übung war nicht der bekannte Probealarm ausgelöst worden, sondern die sogenannte „Warnung der Bevölkerung“, ein auf- und abschwellender Ton von einer Minute Dauer. Anschließend erfolgte die „Entwarnung“, ein einminütiger Dauerton. Dieser auf- und abschwellende Warnton ertönte jedoch nur dann, soweit die Sirenen auf die digitale Alarmierung umgestellt sind. Andernfalls war ein„normaler“ Feueralarm ausgelöst worden.

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