Markus Halberstadt übergibt symbolisch das Steuerrad an seinen Nachfolger Christopher Hiemsch - (Bild: THW / Alexander Steinruck)
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Markus Halberstadt übergibt das Steuerrad an Christopher Hiemsch
Wörrstadt –
Fünf Jahre hat Markus Halberstadt das Technischen Hilfswerk (THW) in Wörrstadt als Ortsbeauftragter geleitet. Nun ist seine Amtszeit vorüber und er übergibt die Zügel an seinen Nachfolger Christopher Hiemsch. Bereits im November erfolgte die Vorschlagswahl, wo dieser einstimmig zum neuen Kopf des Ortsverbandes gewählt wurde. Des Weiteren löst Sven Rudolph Matthias Berens als stellvertretenden Ortsbeauftragten ab.

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Als Halberstadt Anfang 2017 das Amt übernahm, trat er in große Fußstapfen. Vor ihm hatte Erwin Saala nämlich 40 Jahre lang die Geschicke des Wörrstädter Ortsverbandes gelenkt.
Die Amtszeit von Halberstadt war dabei von vielen Herausforderungen und Emotionen geprägt. Vor allem der Beginn der Pandemie erforderte einen großen Kraftaufwand. Trotz Kontaktbeschränkungen galt es die Einsatzbereitschaft des THW Wörrstadt stets aufrecht und die Kameradschaft am Leben zu erhalten. Keine leichte Aufgabe.
Auch in Zeiten von Corona mussten die Wörrstädter Helferinnen und Helfer viele Male ausrücken. Allein im letzten Jahr gab es 26 Einsätze, wobei die Flutkatastrophe im Ahrtal für alle eine besonders einprägsame Erfahrung war. Bei diesem langen
Einsatz hat sich mal wieder gezeigt, wie wichtig ausreichend Personal ist, um die Einsatzkräfte bei Bedarf auch mal austauschen zu können. Ein zentraler Punkt bleibt daher weiterhin die Werbung neuer Kameradinnen und Kameraden.

Es gab jedoch auch positive Entwicklungen, allem voran der Baubeginn der neuen Unterkunft für die Wörrstädter Kräfte. Ein Projekt, das bereits von Saala lange vorangetrieben wurde. „Mehr als zehn Jahre hat es gedauert, nun konnten wir die größten Hürden meistern und dürfen uns in diesem Jahr auf ein neues Zuhause für unsere THW-Familie freuen“, so Halberstadt. „Es sind zwar noch nicht alle Probleme gelöst, doch gebe ich das Steuer nun in fähige Hände weiter. Ich bin sicher, dass mein Nachfolger das Schiff in einen sicheren Hafen lenken wird.“

Die offizielle Ernennung von Hiemsch erfolgte am Freitag im heimischen Ortsverband. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ausschließlich im kleinsten Kreis. Stellvertretend für den Landesbeauftragten überreichte Martina Euler, die
Leiterin der für Wörrstadt zuständigen
Regionalstelle die Urkunde. Hier erhielt er auch von seinem Vorgänger in einem
symbolischen Akt das „Steuerrad des Ortsverbandes“.

Markus Halberstadt (2. v. links übergibt symbolisch das Steuerrad, im Beisein von Martina Euler (Mitte) an seinen Nachfolger Christopher Hiemsch 2. v.
rechts. Ebenfalls auf dem Bild Mathias Berens (ehemaliger Stellv. Ortsbeauftragter, links) und Sven Rudolph (neuer Stellv. Ortsbeauftragter, rechts). – (Bild: THW / Alexander Steinruck)

Halberstadt bedankte sich dabei noch einmal für die Unterstützung seiner Wörrstädter Kameradinnen und Kameraden während seiner Amtszeit: „Es sind die Menschen, durch die ein Ortsverband lebt und ich danke allen, dass sie mir in den letzten fünf Jahren so beigestanden haben. Vor allem meinem Stellvertreter Matthias
Berens möchte ich einen großen Dank für sein unermüdliches Engagement aussprechen.“

Für Christopher Hiemsch, der bereits seit 18 Jahren ehrenamtliches Mitglied beim THW Wörrstadt ist, beginnt nun ein neuer Abschnitt. Dabei mangelt es ihm nicht an Eifer und Zielstrebigkeit. Für seine Amtszeit hat er bereits große Pläne, um den Wörrstädter Ortsverband weiter nach vorne zu bringen:

„Ich freue mich sehr, die Leitung dieses Ortsverbands zu übernehmen, bei dem vor allem die Kameradschaft so großgeschrieben wird. Als ein vorrangiges Ziel möchte ich dazu beitragen, uns zukunftsfähig aufzustellen. Wir müssen auf die neuen Herausforderungen, z.B. durch Starkwetterereignisse wie im Ahrtal reagieren und
vorbereitet sein. Das bedeutet, unsere vorhandenen Fähigkeiten im Bereich der
Kritischen Infrastruktur auszubauen und zu vertiefen.
Als ehrenamtliche Organisation ist dabei Teamwork wichtiger als alles andere. Denn nur gemeinsam können wir uns gegenseitig entlasten und neben Familie und Beruf auch diese wichtige Aufgabe meistern.“

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