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Polizei Rheinland-Pfalz: Die Silvesternacht verlief nach Einschätzung der rheinland-pfälzischen Polizei auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie insgesamt deutlich ruhiger als gewöhnliche Silvesternächte. Landesweit betrachtet herrschte zum Jahreswechsel geringes bis mäßiges Besucheraufkommen im öffentlichen Raum. Die Feierlichkeiten verliefen insgesamt friedlich und ohne herausragende Vorkommnisse. Der Schwerpunkt der polizeilichen Tätigkeit lag wie bereits im Vorjahr auf den Kontrollen im Zusammenhang mit den Corona-Regelungen. Die eingesetzten Kräfte führten rund 380 Personenkontrollen durch und stellten dabei 46 Verstöße gegen die aktuelle Corona-Verordnung fest, davon 35 Fälle von Missachtung der Kontaktbeschränkungen. Es bestand wie bereits 2020 ein bundesweites Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk. Auch aus den Vorjahren noch vorhandene oder in Nachbarländern gekaufte Feuerwerkskörper änderten nichts daran, dass Feuerwerk in deutlich geringerem Maße abgebrannt wurde als in den Jahren vor der Pandemie. Vereinzelt kam es zu weiteren Einsatzanlässen für die Polizei. Insgesamt wurden 43 Ermittlungsverfahren eingeleitet, davon 27 im Zusammenhang mit Gewaltdelikten im öffentlichen Raum sowie zwei aufgrund der Nutzung gefälschter Impfausweise. In Wörth schoss ein Mann mit einer Schreckschusswaffe auf Polizeibeamte. Zwei Kräfte erlitten leichte Verletzungen.

Fußgängerin in Worms belästigt

In Worms kam es zu einer sexuellen Belästigung durch einen Autofahrer gegenüber einer Fußgängerin. Zu Bränden kam es in der Küche einer Gaststätte in Großlittgen (Kreis Bernkastel-Wittlich) und aufgrund eines vergessenen Backofens in Wittlich. In Koblenz wurden am Jesuitenplatz acht Personen aus dem Spektrum der Corona-Maßnahmen-Kritiker, zum Teil mit Lichterketten behangen, festgestellt. Die Polizeipräsidien hatten die Stärken der Dienstgruppen in allen Landesteilen für den Jahreswechsel deutlich erhöht und wurden zusätzlich durch Kräfte der Bereitschaftspolizei verstärkt.

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