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Worms (ots) – Die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt einen Blick auf die Gesamtentwicklung der Straftaten im Jahr 2021 im Dienstgebiet des Polizeidirektion Worms. Aufgrund den andauernden pandemischen Einschränkungen und den damit verbundenen fehlenden Tatgelegenheitsstrukturen (Volksfeste, Brauchtumsveranstaltungen, Einschränkungen im Einzelhandel), sank die Anzahl der registrierten Straftaten deutlich im Vergleich zum Vorjahr Im Jahr 2021 erfasste die Polizeidirektion Worms in ihrem Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektionen Worms, Alzey und Kirchheimbolanden sowie der Kriminalinspektion Worms insgesamt 12.085 Straftaten in der PKS. Dies sind 8,7 % weniger als im Vorjahr (- 1.151 Fälle). Die Aufklärungsquote für die Polizeidirektion Worms stieg im Jahr 2021 um 0,5 % auf 64,9 % und blieb damit auf einem hohen Niveau. Im Bereich der Polizeiinspektion Worms fiel die Anzahl der Straftaten um 998 (- 13,4 %) auf 6.463 Fälle. Insgesamt konnten 3.005 Tatverdächtige Personen ermittelt werden. Hiervon waren 421 Personen unter 21 Jahren und davon 181 Personen unter 18 Jahren. Einen historischen Tiefstand erreichten die Fallzahlen des Wohnungseinbruchdiebstahls. Hier fiel die Anzahl der registrierten Straftaten im Zuständigkeitsbereich der PI Worms um 23 (- 30,3 %) auf 53 Fälle. Im Bereich der Betrugsdelikte, ist aufgrund des besonderen Modus Operandi und der starken Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung, auch im Jahr 2021 das Kriminalitätsphänomen “Call-Center-Betrug” als herausragendes Deliktsfeld zu kennzeichnen. Daher wird das Phänomen in der Medieninformation einer tiefergehenden Betrachtung unterzogen.

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Die Entwicklung in den einzelnen Deliktsbereichen Straftaten gegen das Leben, Rauschgiftdelikte und der Straßenkriminalität sind der Medieninformation zur Polizeilichen Kriminalstatistik auf der Internetpräsenz der Polizeidirektion Worms zu entnehmen.

https://www.polizei.rlp.de/de/die-polizei/dienststellen/polizeipraesidium-mainz/polizeidirektion-worms/

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