An der Zehntscheune steht der Zürgelbaum, der auch die für die enge Verbindung zwischen Stadt und Kreis steht, wie Landrat Heiko Sippel erklärt. ©Stadtverwaltung Alzey

Alzey (as) – Statt Blumen gibt es Bäume zum Stadtjubiläum. Der Landkreis Alzey-Worms und der Altstadtverein Alzey schenken der Volkerstadt zum 1800. Geburtstag im Jahr 2023 jeweils einen Baum. Und die sind inzwischen auch gepflanzt. In der Grünanlage an der Zehntscheune sowie im Hexenpark steht je ein neuer Baum, der nicht nur das Stadtklima verbessern soll.

“Für diese besonderen Geburtstagsgeschenke möchte ich mich im Namen der Stadt noch einmal ganz herzlich bei Landrat Heiko Sippel und Marc Amstad als Vorsitzendem des Altstadtvereins bedanken”, so Bürgermeister Steffen Jung. Denn wie das so ist mit passenden Geschenken: Bäume kann die Stadt derzeit gut gebrauchen.

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Denn seit einiger Zeit wird in der Stadt neu gepflanzt und nachgepflanzt. “Das dient dem Stadtklima”, wie Michaela Drossard vom Fachbereich Bauen und Umwelt erklärt. Mit Blick auf die Klimaerwärmung und die zunehmenden Hitzesommer wird verstärkt an der grünen Infrastruktur in der Stadt gearbeitet. Und damit die neuen Bäume nicht der nächsten Trockenperiode zum Opfer fallen, wurde bei der Auswahl der neuesten Bäume auf Klimaresilienz geachtet. An der Zehntscheune wurde ein Zürgelbaum gepflanzt. Im Park an der Hexenbleiche ergänzt eine Linde den vorhandenen Baumbestand.

Auch der Altstadtverein hat anlässlich des 1800. Geburtstags Alzey der Stadt einen Baum gespendet. Die Linde ist dabei nicht zufällig gewählt, wie Vorsitzender Marc Amstad erklärt. ©Stadtverwaltung Alzey

Dass im Hexenpark eine Linde gepflanzt wurde, war ein Wunsch des Altstadtvereins, wie Marc Amstad erklärt. “Wir wollten einen Baum spenden, der etwas für das Stadtklima tut, aber auch bienenfreundlich ist. Und etwas mehr Schatten wird die Linde in ein paar Jahren im Hexenpark auch spenden”, so Amstad.

Für Landrat Heiko Sippel hat der gestiftete Baum an der Zehntscheune auch symbolischen Wert. Der Landrat überreichte das Geschenk im Rahmen der Jubiläumsfeier am 22. November im Museum, als die Stadt auf den Tag genau zum ersten Mal namentlich auf dem Nymphenstein erwähnt wurde. “Der Baum soll auch ein Zeichen dafür sein, wie eng Stadt und Landkreis verbunden sind, wie gut wir zusammenarbeiten und das auch in Zukunft tun werden”, so Sippel. “Früher war es üblich, Bäume zu besonderen Anlässen wie Jubiläen zu spenden”, ergänzt Amstad. “In Alzey halten wir an dieser Tradition fest.”

Da der Anlass für die Spende nicht irgendein Stadtjubiläum ist, sondern immerhin der 1800. Geburtstag, soll es nicht bei den jetzt gepflanzten Bäumen bleiben. Infostelen sollen die Alzeyerinnen und Alzeyer sowie Besucherinnen und Besucher an den besonderen Anlass der Pflanzungen erinnern. “Und diejenigen, die im vergangenen Jahr die Feierlichkeiten rund um unser Römerjubiläum mitgestaltet und begleitet haben, werden durch die Bäume an dieses besondere Jahr für Alzey erinnert”, bekräftigt Steffen Jung.

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