Symbolbild

Alzey (as) – In Zukunft wird es wohl keine real-Supermärkte mehr geben. Metro will den Großteil der Filialen an ehemalige Wettbewerber verkaufen – vorausgesetzt das Kartellamt stimmt zu, ein entsprechender Antrag wurde bereits gestellt.

Anzeige

Nach über einem Jahr Verhandlungen haben sich der Immobilieninvestor Redos und der Handelskonzern Metro über die Zukunft der Real-Märkte einigen können. Das Bundeskartellamt muss dem noch zustimmen.
Demnach werden die Einkaufsmärkte wohl nach und nach verschwinden, denn rein die Immobilien sind für die Investoren interessant. Das Aus soll in 3 Schritten vonstatten gehen meldet chip.de

278 Real-Filialen gibt es derzeit, rund 180 sollen davon von Wettbewerbern wie Kaufland, Edeka, Rewe, und Globus übernommen werden. Auch Bau- und Möbelmärkte stehen im Gespräch.
Rund 35.000 Arbeitsplätze sind hiei betroffen.

40 Filialen werden wohl komplett schliessen müssen, da im näheren Umfeld bereits Filialen potentieller Käufer vertreten sind, 50 Märkte will Metro zunächst selbst weiter betreiben, laut eigenen Angaben. Auch für das Online-Shop-System will man zeitnah einen Käufer finden.
Kurioserweise öffnete gerade vor 4 Tagen eine neue Mega-Filiale von real in Aschaffenburg mit rund 120 Mitarbeitern.

Anzeige