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Am Samstag, 28. Mai, wird der Sirenenalarm getestet

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Um die Sirenen im Landkreis Alzey-Worms auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und damit sicherzustellen, dass die Signalanlagen zur Warnung der Bevölkerung einsatzbereit sind, findet am Samstag, 28. Mai, ein Sirenenwarntag statt. Dies teilt die Kreisverwaltung Alzey-Worms mit. Sofern vor Ort möglich, werde jedoch nicht der Testalarm von fünf Sekunden oder der Feuerwehr-Alarm ausgelöst, sondern die sogenannte „Warnung der Bevölkerung“, ein auf- und abschwellender Ton von einer Minute Dauer. Anschließend erfolge die „Entwarnung“, ein einminütiger Dauerton. Dies diene einerseits der Überprüfung der Funktionsfähigkeit jeder einzelnen Sirene, als auch der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung. Sollte diese Art der Warnung vor Ort nicht möglich sein, werde alternativ der klassische Feuerwehr-Alarm ausgelöst.
Im Notfall – dieser kann zum Beispiel ein Großbrand, ein Austreten chemischer Stoffe oder ein Fund von Kampfmitteln sein – ist es wichtig zu wissen, wie Sirenenwarnung klingt und was im konkreten Fall zu tun ist“, betont Landrat Heiko Sippel. Letzteres werde in einem tatsächlichen Notfall z. B. über das Radio, das Fernsehen, mobile Lautsprecheranlagen, sowie über diverse kostenlose Warn-Apps für das Smartphone (KatWarn, NINA) bekannt gegeben.

Wie verhalten sich Bürgerinnen und Bürger richtig, wenn eine Warnung eingeht? Mit der Aussendung eines Sirenenalarmes gilt es, die allgemeinen Hinweise zu beachten: Sofort Türen und Fenster schließen. Aufenthalt im Freien vermeiden. Radio einschalten und auf Durchsagen achten. Verhaltenshinweise in Warn-Apps beachten. Meldungen und Anweisungen der Feuerwehr befolgen. Nachbarn verständigen. Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten.
Wichtige Informationen sind darüber hinaus auf der Homepage vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eingestellt: https://www.bbk.bund.de/

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