Polizeibeamte im Einsatz
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Worms (ots) – Wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Fälschung, des Besitzes bzw. Handels mit gefälschten Impfpässen/-zertifikaten hat die Polizei gestern im Bereich Worms insgesamt 22 Häuser und Wohnungen durchsucht. Bei den Durchsuchungen am Donnerstagmorgen sind bei den Betroffenen unter anderem Mobiltelefone, Bargeld und mutmaßlich gefälschte Impfpässe sichergestellt worden.

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Ins Rollen wurden die Verfahren insbesondere durch Hinweise, Kontroll- und Ermittlungsmaßnahmen gebracht, weswegen die Kriminalpolizei Worms unter Leitung der Staatsanwaltschaft Mainz umfangreiche Ermittlungsverfahren führt.

Auf Antrag wurden durch das Amtsgericht Mainz die Durchsuchungsbeschlüsse erlassen. Überwiegend in Worms und Umgebung sowie in einem Objekt in Südhessen durchsuchten die Ermittler und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher.

Überblick sichergestellte Gegenstände

Insgesamt wurden 23 mutmaßlich gefälschte Impfpässe, 32 falsche Impfzertifikate, 19 Mobiltelefone, 41 vorausgefüllte Testzertifikate, fünf Blanko-Impfpässe mit Eintragungen zu vermeintlichen Impfungen, diverse elektronische Speichermedien, ärztliche Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht und Bargeld in Höhe von rund 80.000 Euro beschlagnahmt.

Eine Person wurde bei der Kontrolle in anderer Sache festgenommen, da gegen diese ein Haftbefehl vorlag. Sechs weitere Personen wurden im Anschluss an die Durchsuchungen einer erkennungsdienstlichen Maßnahme unterzogen, also deren personenbezogenen und biometrischen Daten erfasst.

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