Symbolfoto Quelle: Freepik
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Alzey (pm) –  Als zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Alzey-Worms, errichten die Kreisverwaltung und das Land Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband ein Corona-Impfzentrum in der Albiger Straße in Alzey, das bereits am 15. Dezember startklar sein soll.

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Nach der Aufforderung der Landesregierung vom vergangenen Freitag, ging alles blitzschnell“, beschreibt Landrat Heiko Sippel die Entscheidungslage. „Wir haben nach kurzfristig anberaumten Besprechungen und einem Ortstermin entschieden, das Impfzentrum in der fast fertiggestellten neuen Fahrzeughalle des DRK-Kreisverbandes in Alzey einzurichten, nachdem das DRK seine Unterstützung angeboten hat“, so Sippel.

Mit dem DRK habe man einen verlässlichen und starken Partner zur Umsetzung der großen Aufgabe gefunden. Dankbar zeigt sich der Landrat auch für die Bereitschaft des DRK-Kreisgeschäftsführers Norbert Günther, die Aufgabe des Impfzentrumskoordinators zu übernehmen. Unterstützt und vertreten wird er dabei von der Mitarbeiterin der Kreisverwaltung, Johanna Mohr, die bereits im damaligen Testzentrum in Osthofen koordinierend im Einsatz war.
Wir werden mit Nachdruck daran arbeiten, die erforderliche Infrastruktur nach den Vorgaben des Landes schnellstmöglich aufzubauen“, informiert Landrat Heiko Sippel. Impfstraßen werden errichtet, die Lagerung des Impfstoffs organisiert und notwendige Mitarbeiter eingestellt. Spezielle Kühlschränke für den ersten Impfstoff habe das Land bereits angeschafft.
Noch ist offen, in welcher Reihenfolge geimpft werden soll. Über die priorisierten Personengruppen soll auf Bundesebene entschieden werden. Bis Mitte Dezember wird mit der ersten Auslieferung von Impfstoff gerechnet. Die Zahl der Impfungen soll nach einer ersten Anlaufphase nach und nach gesteigert werden. Die Anmeldung zur Impfung erfolgt über eine landeseinheitliche Telefon-Hotline, die noch bekannt gegeben wird.

Impfteams besuchen Einrichtungen

Darüber hinaus soll es mobile Teams im Landkreis geben, die unter anderem Bewohner von Pflegeheimen impfen werden. Für die Bereitstellung des medizinischen Personals hat das Land die Verantwortung übernommen. Hier stehe man aktuell noch in der Abstimmung mit dem Land.

„In der Corona-Pandemie ist das geplante Impfzentrum ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität“, betont Sippel. Es sei ein Segen, wenn der Impfstoff hoffentlich schnell geliefert werden könne. „Wir werden alles dafür tun, dass dieser dann rasch geimpft werden kann“, so der Kreischef. Wichtig sei es ihm, Informationsangebote für die Bevölkerung zugänglich zu machen und über die Freiwilligkeit der Impfung aufzuklären. Auch im Impfzentrum werde es ärztliche Beratungsangebote geben.

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