ALZEY (k)- Beim diesjährigen Führungskräfteseminar des Brand- und Katastrophenschutzes des Landkreises Alzey-Worms haben sich rund 65 Führungskräfte der Feuerwehren über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen informiert. Die Veranstaltung fand in der Feuerwache Alzey statt.
Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Michael Matthes eröffnete das Seminar und berichtete über aktuelle Themen aus dem Landkreis. Im Mittelpunkt standen Entwicklungen im Einsatzgeschehen, die Kreisausbildung sowie Neuerungen im Katastrophenschutz. Zudem wurden die Auswirkungen der novellierten Rechtsgrundlagen, insbesondere des Landesgesetzes über den Brand- und Katastrophenschutz (LBKG) sowie der Katastrophenschutz-Landesverordnung, erläutert.
Ein weiterer Schwerpunkt war der Feuerwehrbedarfsplan sowie die Katastrophenschutz-Landesverordnung. Dabei informierten die Verantwortlichen über neue Vorgaben und zukünftige Anforderungen an die Feuerwehren im Landkreis.
Mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigte sich ein Vortrag von Rinaldo Roberto, Leiter der Pressestelle des Polizeipräsidiums Mainz. Er sprach über die Zusammenarbeit zwischen Einsatzkräften und Medienvertretern und betonte die Bedeutung einer professionellen Kommunikation an Einsatzstellen. Eine aktive Pressearbeit könne dazu beitragen, Fehlinformationen und Spekulationen zu vermeiden.
Auch der Kreisfeuerwehrverband Alzey-Worms stellte seine Arbeit vor. Vorsitzender Horst Widder berichtete über aktuelle Projekte und Unterstützungsangebote für Feuerwehrangehörige. Dabei standen insbesondere die Förderung der Kameradschaft sowie Ausbildungsangebote im Fokus.
Im Bereich der Nachwuchsarbeit präsentierten sich die neuen Kreisjugendfeuerwehrwarte Patrick Hahn und sein Stellvertreter Norbert Barth, die Ende vergangenen Jahres gewählt worden waren. Sie gaben einen Überblick über den aktuellen Stand der Kreisjugendfeuerwehr und stellten die Ziele des neuen Vorstandes vor. Die Jugendarbeit im Landkreis solle weiter gestärkt und organisatorisch neu ausgerichtet werden.
Ein weiterer Programmpunkt war die geplante digitale Weiterentwicklung der Kreisausbildung. Die Kreisausbilder Marc Poth und Christian Schönherr stellten erste Konzepte vor, mit denen Ausbildungsinhalte künftig verstärkt digital vermittelt und organisatorische Abläufe modernisiert werden sollen.
Zum Abschluss informierte der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Thorsten Edling über den aktuellen Stand der Fahrzeugbeschaffung. Vorgestellt wurden laufende und geplante Beschaffungsmaßnahmen sowie zukünftige Anforderungen an die technische Ausstattung des Brand- und Katastrophenschutzes.
Das Führungskräfteseminar diente erneut als Plattform für den fachlichen Austausch und die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Landkreis Alzey-Worms.




























