Symbolfoto Alzeyer Zeitung / KI-generiertes Symbolfoto

ALZEY (k)- Wärmepumpen gelten als Schlüsseltechnologie für den Umstieg von fossilen Heizsystemen auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung. Spätestens ab 2045 dürfen keine Heizungen mehr mit Öl oder Gas betrieben werden. Bis dahin sollen fossile Anlagen schrittweise durch erneuerbare Lösungen ersetzt werden. Gesetzliche Vorgaben und staatliche Förderprogramme begleiten diesen Prozess. Gleichzeitig ist absehbar, dass die Kosten für fossile Energieträger weiter steigen werden. Über einen längeren Zeitraum betrachtet, erweist sich die Wärmepumpe häufig bereits heute als wirtschaftliche Alternative.

Viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer fragen sich daher, ob eine Wärmepumpe für das eigene Gebäude geeignet ist und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Eine Online-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 25. Februar 2026, von 18 bis 19:30 Uhr greift genau diese Fragen auf.

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Inhalte des Vortrags

Die unabhängige und umfassende Veranstaltung bietet zunächst eine grundlegende Einführung in die Funktionsweise von Wärmepumpen. Thematisiert werden unter anderem die baulichen Anforderungen an Gebäude sowie die Voraussetzungen auf Seiten des Heizsystems.

Im weiteren Verlauf werden aktuelle Fördermöglichkeiten vorgestellt, die den Umstieg finanziell unterstützen können. Abschließend geht es um die Kombination von Wärmepumpen mit Photovoltaik-Anlagen und die Frage, wie sich beide Technologien sinnvoll ergänzen lassen. Der praxisorientierte Fachvortrag bietet zudem Gelegenheit, individuelle Fragen direkt mit Expertinnen und Experten zu klären.

Teil der Seminarreihe „Solar und Wärme“

Der Vortrag ist Bestandteil der Online-Seminarreihe „Solar und Wärme“. In weiteren kostenfreien Veranstaltungen werden unterschiedliche Aspekte der Energiewende behandelt. Dazu zählen unter anderem die energetische Sanierung, die Modernisierung von Fenstern, der Weg zur eigenen Dach-Photovoltaikanlage, Balkonkraftwerke, Finanzierungsmöglichkeiten für Solaranlagen, die Kombination von Photovoltaik mit Dachbegrünung oder Denkmalschutz, Eigenstromnutzung mit Speicher und E-Mobilität, solares Heizen, Photovoltaik im Gewerbe, lokales Engagement für den PV-Ausbau sowie Photovoltaik auf Mehrparteienhäusern.

Bürgermeister Steffen Jung begrüßt das Angebot ausdrücklich. Er betont, dass die kostenfreie regionale Seminarreihe vielen Menschen wertvolle Informationen zu technischen Neuerungen und organisatorischen Abläufen bietet und damit eine breite Beteiligung an der Energiewende ermöglicht.

Organisiert wird die Informationsreihe von den Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanagern gemeinsam mit den Volkshochschulen sowie der Verbraucherzentrale in den Regionen Rheinhessen-Nahe und Vorderpfalz.

Anmeldung und Organisation

Interessierte können sich für einzelne Termine oder die gesamte Reihe über die örtlichen Volkshochschulen anmelden. Die Veranstaltungen sind sowohl in der gedruckten Broschüre als auch im Online-Verzeichnis unter dem Suchbegriff „Solar“ zu finden.

Die digitale Vortragsreihe ist eine Gemeinschaftsaktion der Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager aus 23 Kommunalverwaltungen in Rheinland-Pfalz.

Die Informationsreihe erweitert die Angebote der Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz zur Klima- und Umweltbildung mit dem Ziel, Bürger:innen für den Klimaschutz zu sensibilisieren, um ins eigene Handeln zu kommen und Maßnahmen für den Klimaschutz zu ergreifen. Unter Koordination des rheinland-pfälzischen Volkshochschulverbands ist die Anmeldung über folgende 14 Volkshochschulen möglich: